Konrad-Adenauer-Stiftung bot „multimediale Zeitreise“

27. November 2017

Zum wiederholten Male lud in der Vorwoche die Konrad-Adenauer-Stiftung zur einer „multimedialen Zeitreise“ über „Konrad Adenauer als Staatsmann und Demokrat“ ein. Aus Anlass des 50. Todestages des ersten Kanzlers der Bundesrepublik Deutschland in 1967 hatte der weitbekannte Politologe Ingo Espenkamp mit Hilfe der von ihm entwickelten „DokuLive“-Methode ein eindrucksvolles Programm über den außergewöhnlichen Bundes- und Europa-Politiker Adenauer zusammengestellt. In einer faszinierenden Darstellungsweise in einem Medienmix aus Vortrag/Erzählung, Fotos, Videos, Grafiken und Animationen vermittelte der Mainzer Politikwissenschaftler in verblüffender Weise vielschichtige  Einblicke in den politischen Werdegang und die wechselvolle Geschichte von seiner Funktion als Kölner Oberbürgermeister während der Kaiserzeit bis zum Ende seiner 14jährigen Kanzlerschaft nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Nicht ausgespart blieben die Demütigungen durch die Nationalsozialisten von der Amtsenthebung bis zur Inhaftierung.

Aufgezeigt wurden auch Widersprüche und Kontroversen, die das Wirken des Staatsmanns, Aussöhnungspolitiker, Gründungsvater Europas sowie des Kanzlerdemokraten und Patriarchen kennzeichneten. Zu den spektakulären Erfolgen der Adenauerschen Politik  gehörten zusammen mit Robert Schumann und Charles de Gaulle die Aussöhnungspolitik mit Frankreich und die europäische Einigungspolitik.

Unter den zahlreichen Besuchern  der denkwürdigen Veranstaltung im Kulturbahnhof Kassel fand man auch Teilnehmer aus der Fuldataler Union. Im Anschluss an den Vortrag kam es zu einer regen Diskussion, in die sich offen und in Einzelgesprächen auch die Fuldataler Gäste einbrachten.

Fuldatals CDU-Vorsitzender Alexander Lorch (l.) und Beigeordneter Hans-Hermann Trost (m.) stellten sich zu einem gemeinsamen Foto mit dem Referenten des Abends, Ingo Espenschied (r.), und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung, Christine Leuchtenmüller (2.v.l.). Der Ehrengast des Abends, Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (2.v.r.), hatte die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnet.