Flughafen Kassel-Calden – Airport mit Zukunft

9. März 2018

In der vergangenen Woche informierten sich Fraktionsmitglieder der CDU Kassel-Land über aktuelle Entwicklungen an unserem nordhessischen Regionalflughafen in Calden. Unter Ihnen befanden sich auch die beiden Fuldataler Kreistagsabgeordneten Frank Hellwig und Alexander Lorch.
Lars Ernst, Geschäftsführer des Flughafens, konnte den Kreistagsmitgliedern viel Positives berichten: Seit 2012 hat sich die Zahl der Betriebsansiedlungen im Umfeld des Kasseler Airports von ursprünglich 19 auf 29 erhöht. „Einhergehend damit stieg auch die Anzahl der Arbeitsplätze am Flughafen auf mittlerweile 872 Beschäftigte“, so Lars Ernst. Erfreulich sind zudem die Entwicklungen der Steuereinnahmen. So betrug das Steueraufkommen durch Leistungen am Nordhessen-Airport im vergangenen Jahr gut 50,1 Mio. EUR.
Beeindruckend sind auch die Flugbewegungen in Calden. 2017 wurden 25430 Flüge mit 69810 Passagiere registriert. Das sind durchschnittlich 72 Flugbewegungen am Tag. In den kommenden Jahren erwarten die Flughafenverantwortlichen weiter steigende Passagierzahlen. Im Jahr 2018 könnte die Marke von über 100.000 Passagiere pro Jahr fallen. Neben Charterflügen der Fluggesellschaft SUNDAIR beinhalten diese Zahlen auch Fracht-, Business- und Sportflüge.

Bild: Fraktionsmitglieder der CDU Kassel-Land informierten sich mit dem Arbeitskreisvorsitzenden Patrick Weilbach (5. von rechts) über aktuelle Flughafenthemen.

SUNDAIR hat seit 2017 einen Airbus A-320 mit 174 Sitzplätzen fest am Flughafen Kassel-Calden stationiert. Die Fluggesellschaft wird im Sommer 2018 Reiseziele in Palma de Mallorca, Heraklion/Kreta, Hurghada, den griechischen Inseln Rhodos und Kos sowie Varna in Bulgarien anfliegen. Darüber hinaus werden Sonder- und Gruppenreisen angeboten.
Mögliche Potentiale sieht der Flughafen-Geschäftsführer in der Entwicklung großer Gewerbeflächen in Flughafennähe, einer Ausweitung der Charter, Linien- und Frachtflüge sowie der Entwicklung neuer Betätigungsfelder aus den Bereichen Flugzeugrecycling und Logistik.
Der detailreichen Situationsbeschreibung des Flughafen-Geschäftsführers folgte eine intensive Diskussion zu verkehrspolitischen- und regionalwirtschaftlichen Fragen.